CJ Bochum

„Jugendverbände sind nicht nur ein wesentliches Feld für ehrenamtliches Engagement von Kindern und Jugendlichen, sondern sie engagieren sich ausgehend von ihrem Verständnis als selbstorganisierte Interessenvertretungen von, für und mit Kindern und Jugendlichen maßgeblich für eine Erweiterung von deren Mitwirkungsmöglichkeiten und Selbstbestimmungsrechte in Politik und Gesellschaft. Damit einher gehen Initiativen zur Weiterentwicklung der innerverbandlichen Demokratie sowie zur Öffnung für neue bzw. bisher nicht erreichte Zielgruppen.“ Diesem Anspruch aus dem Elften Kinder- und Jugendbericht (BMFSFJ 2002: 200) folgt derzeit die Landesjugendvertretung Westfalen – ein Jugendverband ehrenamtlicher Kirchenmitarbeiter – mit der Idee, in der Evangelischen Kirche von Westfalen eine Jugendsynode nach dem Verfahren „Planungszelle“ einzuführen. Im Gegensatz zu den meisten Partizipationsmodellen kann die Planungszelle (PZ) repräsentative Ergebnisse liefern. Damit kann sie sehr ernst zu nehmende Positionen oder Vorschläge entwickeln. Das Verfahren wird daher hier vorgestellt. Zunächst sollen aber schlaglichtartig einige Grundfragen zu Partizipation und ihren Gestaltungsformen in Erinnerung gerufen werden, beginnend mit einem Kurzausflug in mein eigentliches Fachgebiet, die Ethologie.

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