Citizens Jury als Verfahren für Medienvielfalt

In Nordrhein-Westfalen wird eine neues Landesmediengesetz beraten. Ein besonderer Punkt darin: die „Medienversammlung“, zu der im Gesetzentwurf nur ausgeführt ist:

„Die Medienversammlung initiiert und fördert den Diskurs zwischen den Mediennutzerinnen und Mediennutzern und den Akteuren der Medienbranche unter Einbeziehung der Wissenschaft und der Politik über den Stand und die Entwicklung der Medien in Nordrhein-Westfalen. Das Nähere regelt die LfM durch Satzung.“

Timo Rieg hat statt der üblichen Delegation von Funktionären als Medienversammlung eine Citizens‘ Jury vorgeschlagen: zufällig ausgeloste Bürger (weil: wer ist schon kein Mediennutzer?), bei jedem Zusammentreffen neue. Würde natürlich ein paar Mark kosten. 

Zum kurzen Vorschlag hier: Bürger durch Citizens‘ Jury einbinden – Zufallsauslosung statt Lobbyisten

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